VOYAGE WITH DON QUIXOTE

(2016) for piano – 40 Minutes

Work Description

Commissioned by: CID | Fraen an Gender
Written for: Cathy Krier
Published by: Composers Edition
Category: Solo Works, Staged
Year Composed: 2016
Duration: 40 Minutes
Orchestration: Solo Works
Notes on score: A suite for piano consisting of 9 pieces.
Availability: https://composersedition.com/catherine-kontz-voyage-with-don-quixote/
Performances:
First performance:
– 12 October 2016 at Mierscher Kulturhaus, Luxembourg
Cathy Krier, piano
Dietmar Bär, readings

Notes

At the premiere the work was performed alongside readings from Thomas Mann’s book Meerfahrt mit Don Quichotte and Miguel de Cervantes Saavedra’s El ingenioso hidalgo don Quixote de la Mancha, read by actor Dietmar Bär.

From the programme notes:

Catherine Kontz: Ein paar Gedanken zur Musik

Der vielfältige Charakter des Don Quijote spiegelt sich in der Verschiedenartigkeit der neun Stücke dieser Suite wieder – mal verspielt, mal stur, mal romantisch, mal verrückt, mal überlegt, mal lärmend – mit Don Quijote geht es immer auf Abenteuer! Die Musik untermalt die Auszüge aus Cervantes’s epischem Roman, manchmal illustrierend, oft begleitend. Cathy Krier spielt die musikalische Ritterin die nicht nur auf den Tasten, sondern auch im Bauch des Klaviers fechten muss. Gelegentlich verkörpert Sie sogar die Windmühlen selbst!

Diese Suite für Klavier ist aber auch geprägt von Thomas Mann’s Tagebuch Meerfahrt mit Don Quijote. Der Schriftsteller hat bei seiner ersten Atlantik Überfahrt 1932 Cervantes’s Don Quijote de la Mancha gelesen und seine Gedanken, die heute Abend von Dietmar Bär vorgetragen werden, in dem Buch festgehalten. Der imposante Ozean und die langsame Schiffsreise bilden für mich einen angenehmen Kontrast zu den impulsiven, ungezügelten Abenteuern unseres Helden. Für die Struktur der Musik habe ich mich so an den verschiedenen Etappen der Schiffsreise inspiriert und die Tempi den durchschnittlichen Windstärken des Monats Mai (den Daten von Mann’s Reise entsprechend) an diesen Orten und Meeren angepasst.

Für den Start und das Ende der Reise, Rotterdam und New York, habe ich mich auch auf die genaue Analyse der Frequenzen des Klangs eines Nebelhorns gestützt. Ich arbeite in diesem Stück sowieso viel mit der Resonanzkapazität des Instruments und dieses “Nebelhorn” kann man im Verlauf der Musik immer wieder erkennen.